Ralf Boldt: Der Temporalanwalt

Ralf Boldt

Der Temporalanwalt

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ISBN 9783957650160 – Preis 9,90 €

Wer sich nur ein wenig innerhalb der deutschen SF-Szene bewegt, stößt unweigerlich auf Ralf Boldt (*11.06.1962). Urgestein und Nordeuropäer durch und durch, lebt und arbeitet er mittlerweile in Oldenburg.

„Der Temporalanwalt“ ist nicht sein erstes Buch. Vorher erschien bereits „Zu spät: Zehn phantastische Kurzgeschichten“ (2015) und „Was kostet eine Raumstation? Ökonomische Themen in der SF“ (2015). 2012 brachte er in der Zusammenarbeit mit Wolfgang Jeschke (1936-2015) die preisgekrönten Kurzgeschichten des SFCD-Literaturpreises 1985-1998 und des Deutschen Science-Fiction-Preises 1999-2012 heraus: „Die Stille nach dem Ton“.

Auch bei seinem neuesten Projekt bleibt Ralf Boldt der kurzen Form verbunden. „Der Temporalanwalt“ erreichte mich als handliches Buch von gerade mal 188 Seiten. Sehr stimmungsvoll Lothar Bauers Moorbilder; wir finden insgesamt vier von ihnen vor; eines davon die Wiederholung des Titelbildes.

Der Inhalt wurde solide erzählt, hält die Spannung bis zum Schluss. Was bringt einen Anwalt und Notar dazu, sich auf „Temporalrecht“ zu spezialisieren? Wie wendet er Schaden ab, wenn genetisch hochgerüstete Menschen aus der Zukunft in seine Gegenwart eindringen? Meine Empfehlung: lesen.

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