Tad Williams: Die Hexenholzkrone 1 (Der letzte König von Osten Ard 1)

Tad Williams

Die Hexenholzkrone 1 (Der letzte König von Osten Ard 1)

Gebundene Ausgabe: 745 Seiten

Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 1. Druckaufl. (9. September 2017)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3608949534

ISBN-13: 978-3608949537

Größe und/oder Gewicht: 14,1 x 5,3 x 22,1 cm

Verlagsinformation:

Osten Ard ist in Aufruhr. Seit 30 Jahre regieren König Simon und Königin Miriamel mit Weisheit und Güte über ihr Land. Doch die dunklen Mächte sammeln sich um die Nornenkönigin und wollen sich Osten Ard untertan machen.

Vor allem Prinz Morgan ist in Gefahr, denn die Feinde wollen seine Thronbesteigung verhindern und selbst die Macht erlangen. Da ruft König Simon seine alten Freunde zu Hilfe, und Binabiq, Aditu, Jiriki und Jeremias treten gemeinsam mit ihm gegen die Nornen und andere Widersacher an. Wird es einen gerechten Kampf geben? Können die Freunde Osten Ard verteidigen? Und wird Prinz Morgan unversehrt aus der Schlacht zurückkehren?

Im März 2017 auf Deutsch erschienen, kartelte der Altmeister Tad Williams mit dem >>Herz der Verlorenen Dinge<< jener Saga hinterher, die einst seinen Ruhm begründete, nämlich dem >>Geheimnis der Großen Schwerter<< – bei Fantasyfans auch als >>Drachenbeinthron<< bekannt. In meinen Augen war der im März erschienene Titel kein großer Wurf und so harrte ich einigermaßen zweifelnd auf die versprochene >>Hexenholzkrone<< – und sie kam!

Tad Williams zeigte sich plötzlich gar nicht mehr so müde, sondern begeisterte fast wie in den verflossenen Zeiten. Bekanntermaßen endeten die >>Schwerter<< ja in der Märchenpose von >>sie heirateten und lebten glücklich<< – bis an das Ende ihres Glücks. Und genau hier, dreißig Jahre später, gestattet es der Autor, dass sich erneut der Vorhang hebt. Gebannt von ausgezeichneter Prosa, menschlicher Wärme und gut beobachteten Schilderungen folgte die Leserin einem trauenden, alternden Königspaar Simon und Miriamel auf einen Staatsbesuch. Ihr eigentlicher Erbe starb an einem Fieber. Was ihnen blieb, sind eine zickige Witwe, die sie nie mochten, ein verwöhnter, labiler, undisziplinierter Enkel – das Pubertier in Reinform – und dessen kindliche Schwester.

>>Wird Prinz Morgan unversehrt aus der Schlacht zurückkehren?<< fragt der Verlag. Na, ja – vielleicht, wenn er nicht gerade wieder Hausarrest hat. Erst einmal muss er hierfür wohl – wie einst der Großvater – seine Gefährten um sich versammeln. Die beiden ersten haben sich bereits eingestellt: Binabiks Tochter Quina und ihr Verlobter Snenneq setzen ihm schon einmal ordentlich zu. Dazu kommen noch die Saufkumpane Porto, Oliveris und Astrian. Darum lautet für den Moment die große Frage wohl eher: wer bezahlt die Bierrechnung? Zumindest, bis man auf die dumme Idee verfällt, einen verfluchten und zugemauerten Turm zu besteigen.

Wie schön, dass die Fortsetzung schon im November erscheint.

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