Perry Rhodan und die Elektron-Saga

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Für die großherzig erteilten Genehmigungen noch einmal Jott Fuchs´ herzlichen Dank an Charly Friedhoff und Raimund Peter 

Buch 1: Zeitenwende

Buch 2: Interregnum

Buch 3: Feuerschmiede

Mein Name ist Angelika Herzog, geboren 1954 in der charmanten Ruhrgebietsstadt Recklinghausen. Folgerichtig spielt dieses Örtchen in der Nähe von Dortmund, ebenso wie das Waldgebiet um Haltern, seine Rolle zu Beginn der Saga. In dieser verlieren die Städte rasch an Bedeutung – wobei es im Post-Zeitenwende-Westfalen sicherlich ähnlich zugeht als im ländlichen Bayern.

Auch im realen Leben verbindet mich mit diesem Bundesstaat eine Menge. Mein Patin lebt in einem winzigen Dorf bei Fürth, dort wurden sämtliche Familienurlaube verbracht. Später, mit dem eigenen Anhang, zog es mich mehr hinter München, in die Berge, in denen mein Mann und ich heute noch gerne wandern.

Ich kann mich an keine Zeit erinnern, in der ich nicht auf Gedrucktes versessen gewesen wäre. Und so zogen mich schon in den frühen 70er Jahren die Perry-Rhodan-Heften meines Onkels magisch an. Schade, dass der Koffer mit den zerlesenen Erstausgaben irgendwann weggeworfen wurde – ihren Zauber habe ich später in den Silberbänden nie wieder gefunden. Die Eltern selbst geizten mit Büchern – und wenn, setzte es rosarote Mädchenliteratur.

So wurde ich zum SF-Fan und bin es noch heute, gemeinsam mit meinem 1978 geborenen Sohn und Verleger. Beide lieben wir das Fandom und besuchen Cons, wann immer wir können. In den 90ern und 20ern war ich mit Buchkritiken und Stories im Solar-X präsent. Heutzutage liefere ich regelmäßig Beiträge für FAN, BWA und Exterra.

Die Elektron-Saga brauchte ihre Zeit, um zu reifen. Um 1998 befolgte ich nämlich den guten Ratschlag von Klaus N. Frick und gab das Schreiben erst einmal auf. Ich konzentrierte mich auf meine Karriere bei der „Ruhrkohle AG“ und packte die Manuskripte in den Keller – wo sie, irgendwann um seinen 30. Geburtstag, einem Computernerd und Multi-Media-Nutzer in die Hände fielen. Sohn Michael überredete mich, das Projekt mit den Mitteln der heutigen Zeit noch einmal anzugehen.

Hätte ich geahnt, was da alles auf mich zukam, wäre ich wohl lieber gerannt… Denn nun musste ich endlich zur Erzählerin werden. Und all die Freunde und Unterstützer sparten nicht mit Kritik. Im zähen Ringen der folgenden Jahre überlebten von der Ur-Version nicht mehr als zwei, drei Szenen. Richtig voran ging erst, als das „Team Jott Fuchs“ die bekannte Recklinghäuser Malerin Eva Ciesla als Lektorin mit ins Boot nahm.Eva Ciesla, Recklinghausen

Im Jahre 2014 wurde mit Band 4 („Landnahme“) dann endlich die Story beendet und wird nun nach und nach veröffentlicht. Die ersten Leser finden sie „zum „Anbeißen und Hinwegschlabbern…“, was mich natürlich sehr freut.

Neben einer Portion Galgenhumor weist die Elektron-Saga auch Fantasy-Einflüsse auf. Ich liebe nun einmal die alten Kelten und verehre Terry Pratchett. Hauptsächlich arbeite ich jedoch mit den Bildern der SF. Die Maschinenstadt Cendraka, zum Beispiel, wurde ganz sicherlich durch ein Abenteuer der frühen Rhodan-Mannschaft inspiriert. Und obwohl ich die Mutanten-Geschichten nie mochte, weist der eine oder andere meiner Helden eine Sonderbegabung auf. Außerdem geht es durchaus um die Tücken eines allzu langen Lebens.

Um mehr zu erfahren, besucht mich in dem von mir erdachten Universum. Doch Vorsicht: der Wintergarten wird von humanoiden Spezies regiert. Und der Mensch ist des Menschen Feind, seit jeher.

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