Karl Mays Magischer Orient, Band 5: Sklavin und Königin

Alexander Röder u.a.

Sklavin und Königin

Karl Mays Magischer Orient, Band 5 

März 2018

Karl-May-Verlag, Bamberg/Radebeul

ISBN-13: 978-3780225054

Laut wikipedia wurde der Karl-May-Verlag ursprünglich 1913 gegründet, als Unternehmen der Familie Schmid. Geschäftstüchtig wie eh und je, ist er seit 1996 auch wieder in Radebeul vertreten. Da ich seit meiner Kindheit eine begeisterte Leserin bin, habe ich mich natürlich auch einmal an einen Band der Klassikreihe versucht. Leider sprang der Funke nicht über. Dies lag wohl daran, dass die Prosa des listigen Altmeisters doch schon sehr in die Jahre gekommen war. Weiterlesen

Garderobe 5 1/2 – meine Eindrücke von der Phantastika 2017 (02.09 – 03.09.)

Garderobe 5 1/2 – meine Eindrücke von der Phantastika 2017 (02.09 – 03.09.)

Da besitze ich ein kostenfreies Ticket für beide Tage – und gehe erst am Sonntag hin, dazu nur von 10.30 – 14.30 Uhr. Probleme rund um gleich zwei betagte Mütter ließen leider nichts anderes zu. Als Chauffeur meldete sich lediglich der beste Ehemann von allen  – ja, in Recklinghausen hat es die Phantastik schwer. Weiterlesen

Sabine Bode – Das Mädchen im Strom

51SHxr9ELCL._AC_US218_

Sabine Bode

Das Mädchen im Strom

Gebundene Ausgabe: 350 Seiten

  • Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 1 (11. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 360896200X
  • ISBN-13: 978-3608962000

Die Verlagsinformation verspricht eine Geschichte über das »hübscheste, frechste und mutigste Mädchen an den Stränden des Rheins«. Doch Gudrun Samuel ist Jüdin. Beim Versuch, mit gefälschten Papieren Deutschland zu verlassen, wird sie gefasst und kommt in Gestapo-Haft. Ihr gelingt die Flucht, aber sie ist nun nicht mehr das Mainzer Mädchen Gudrun, sondern die Flüchtende Judy.

Das verspricht eine spannende, zu Herzen gehende Story … Die Lektüre ist auch wirklich interessant, geht es doch mit der transsibirischen Eisenbahn bis nach Shanghai. Leider aber blieb ich dabei seltsam distanziert.

Die Autorin, Sabine Bode, Jahrgang 1947, verfasste bislang Sachbücher. Und auch wenn »Die vergessene Generation«, »Kriegsenkel«, »Nachkriegskinder« und >>Kriegsspuren« Bestseller sind, in mehrere Sprachen übersetzt wurden, funktionieren sie nun einmal anders. Im vorliegenden Band geht es viel zu häufig um schriftliche Mitteilungen. Die Gefühle sind gefiltert.

Um dieses Buch zu lieben, sollte man wenig Wert auf Dialoge legen, die Form des „Briefromans“ schätzen. Ich persönlich empfinde so etwas wenig zeitgemäß – schade um den Stoff.

 

16-11-a-kopie